Mein Quantensprung - Blog


Der Optimierungswahn - oder auch: hör auf, an Dir zu arbeiten!

Der Optimierungswahn -

oder auch: hör auf, an Dir zu arbeiten!

Als Coach bin ich ja neugierig, was meine Kollegen (genderfrei) so treiben. Vieles finde ich ganz toll und nehme Anregungen auch gerne in meine eigene Arbeit auf. Einige der propagierten Ziele, denen Klienten nachjagen sollen, empfinde ich aber als sehr merkwürdig. Mir fällt immer wieder dieser Optimierungswahn auf, der einher geht mit „Arbeit“ an sich selbst. 

Man habe danach zu streben, glücklich zu sein. Wenn man das nicht sei, mache man etwas falsch und solle an sich arbeiten!


Wenn man zu dick ist, muss man an sich arbeiten!
Wenn man seinen Traumberuf noch nicht hat, muss man an sich arbeiten.
Wenn man gesundheitliche Einschränkungen hat, muss man an sich arbeiten.
Wenn man keine durchtrainierte Figur hat, muss man an sich arbeiten.
Wer sein Leben noch nicht vollkommen auf Erfolg, Reichtum und Glück ausgerichtet hat… (Du ahnst, wie der Satz endet…)

Vermutlich LIEBEN gerade wir Deutschen das Wort Arbeit. Schließlich schlummert in all unseren Zellen ja auch noch das preußische Gedankengut vom arbeitssamen, gehorsamen Deutschen…

Der Journalist Herbert Kremp nennt in einem Artikel diese typisch preußischen Tugenden:
„Pflichtgefühl, Redlichkeit, Fleiß, sachlicher Ehrgeiz und das Bemühen, jede Aufgabe unter Anspannung aller seiner Kräfte zu lösen, werden gemeinhin als preußische Tugenden bezeichnet. Erfunden und zum Kanon zusammengefasst hat sie niemand.“

Das ist ja auch alles schön und gut. Niemand wird bestreiten, dass die genannten Eigenschaften von anderen Menschen  als sehr angenehm empfunden werden. Aber was ist, wenn wir selbst bei dem Bemühen, uns zu optimieren völlig auf der Strecke bleiben. Wenn es nur noch darum geht, ein Leben lang „an uns selbst zu arbeiten“…



Ich habe in meiner Praxistätigkeit viele Menschen erlebt, die vom ewigen „an sich selbst arbeiten“ vollkommen erschöpft waren! Das macht nachdenklich.
In der ersten gemeinsamen Sitzung wurde oft stolz von der harten Arbeit an sich selbst berichtet, als gelte es, einen Wettkampf zu gewinnen und an den olympischen Spielen teil zu nehmen. Was dabei als allererstes auf der Strecke blieb war der Respekt vor sich selbst und den eigenen Kräften. Ich konnte beobachten, dass je mehr jemand eigentlich kam, um an sich weiter zu arbeiten…um sich zu optimieren... desto mehr lehnte dieser Mensch große Teile von sich selbst ab. Aber wenn wir das tun, ist es ausgeschlossen, soetwas wie "in Frieden mit uns und der Welt" zu sein. Wir werden dann immer weiter rast- und ruhelos durch unser Leben laufen, darauf hoffend, dass wir uns irgendwann "optimal" fühlen...

Es scheint manchmal, als wenn die Hoffnung besteht „geh zum Hypnosecoaching, da wird ´das weg gemacht`, was zu stören scheint. 

Die meisten sind erstaunt, wenn ich als aller erstes dafür werbe, genau das, was man verändern will erst mal nicht zu bearbeiten, im Sinne von „mach es weg“, sondern wir oft in aller Ausgiebigkeit genau das betrachten, was da optimiert werden soll… und zwar wohlwollend und annehmend!

Was das heisst? Und wie ein Hypnosecoaching in der Praxis Quantensprung unterstützen kann? 

Darüber werde ich zweiten Teil dieses Artikeln schreiben!

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Welcher Ess-Typ bist Du?

Kalorien zählen ist keine Lösung

Du isst, ohne wirklich Hunger zu haben? Oder stopfst auf die schnelle irgendetwas in Dich hinein? DIr ist bewusst, dass Du Dich manchmal mit Essen trösten, beruhigen, aufmuntern oder belohnen willst? Oft hat solch emotionales Essen tiefliegende Ursachen im Unbewussten.

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Totsicher unglücklich

Eine Anleitung

Heute erzähle ich Dir einmal ganz genau, wie Du totsicher unglücklich werden und sein kannst.
Achtung! Ist natürlich nicht ernst gemeint...

·      Sei ernst

 

·      Lächle nicht

 

·      Ordne Dich unter

 

·      Tu bitte, was alle tun

 

·      Fühl Dich stets als Opfer

 

·      Glaube alles, was Du denkst

 

·      Setz Dich regelmäßig unter Druck

 

·      Mache Dinge, die Dir nicht gefallen

 

·      Ärgere Dich über Gott und die Welt

 

·      Mache alles, um anderen zu gefallen

 

·      Halte Dich selbst für klein und schwach

 

·      Lauere auf die Anerkennung von Außen

 

·      Pflege schlechte Gedanken, vor allem über Dich

 

·      Glaube fest daran, dass Du nichts ändern kannst

 

·      Sei sicher, dass ‚erfolgreich sein’ bedeutet, viel Geld zu verdienen

 

·      Bilde Dir ein, dass jeder schlecht über Dich denkt und Dir Böses will

 

Wir leben das Leben der anderen

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Der Mangelmensch

Der sogenannte Mangelmensch kann zum echten Energieräuber werden.

Der Mangelmensch teilt gerne seine Probleme.


Er fühlt sich bestätigt, wenn es auch Dir schlecht geht. Wenn auch Du Dich über Geldmangel, eine schlechte Beziehung oder komplizierte Krankheiten beschwerst.

Ohne das es ihn allerdings wirklich interessierst.

Nach Problemen suchen

Wenn Du über Dein Glück oder Deine Zufriedenheit oder gar Deinen Erfolg redest, wirkt er immer leicht sprachlos und desinteressiert.
Er kann Deinen Schilderungen mit seiner Aufmerksamkeit kaum folgen, als würde er diesen Weg nicht kennen.

Er meint das vermutlich nicht böse.

Immer wieder versucht er Dich in "Problemgespräche" zu verwickeln, ohne jedoch einen Lösungsvorschlag hören zu wollen.

Manchmal sucht er sogar bei DIR nach Problemen, um Dich bloßzustellen. Er will dann sich und anderen beweisen, dass Du ja doch nicht so toll bist und auch Dein Leben "so seine Schattenseiten" hat. Unter Umständen erzählt er das hinter Deinem Rücken.

 

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Du liebst Deine Probleme

Mir ist klar: schon der Titel ist eine Provokation. Bitte, wer LIEBT denn Probleme? 

 

Ist Dir mal aufgefallen, dass manche Menschen sogenannte Probleme nur so anzuziehen scheinen? Nichts scheint glatt zu laufen. Selbst bei den einfachsten Dingen läuft es nicht rund. 

Im Laufe der Zeit fühlen wir uns vom Leben vernachlässigt und sogar übersehen. Wir vergleichen uns mit anderen, bei denen scheinbar alles toll läuft und fühlen uns furchtbar. Unser Lebensgefühl fängt an, sich in unser Gesicht zu graben. 

Und vielleicht schockiert Dich das, aber dahinter steckt System. Wir haben einiges gelernt, und niemand hat uns bisher darauf aufmerksam gemacht: 

"Alles hat immer die Bedeutung, die du ihm gibst."

Ach, denkst Du, jetzt kommt wieder die Nummer mit dem halb vollen und dem halb leeren Glas... 
Nein. Darum geht es nicht. 

 

Wir haben- gesteuert durch die Gedanken unseres Egos- ein Bedürfnis, uns lebendig zu fühlen. Und dieses Bedürfnis befriedigen wir ganz unterschiedlich. Je nach Typus suchen wir z.B.

  • Herausforderungen- zum scheitern oder schaffen
  • Unruhe- für Stress oder als Befrieder
  • Chaos- zum drin versinken oder aufräumen
  • Aufgaben- zum gebraucht werden oder...
  • Partnerschaften- zum geliebt werden oder als Beweis, nicht wertvoll zu sein oder...
  • Haustiere, die wir umsorgen wollen

Und hier kommt das Blog-Thema ins Spiel. Stell Dir mal vor, alles dreht sich um Deine Probleme. Alles dreht sich um Deine Themen und Sorgen. Jeder ist voller Mitgefühl, wenn es Dir mal wieder nicht gut geht. Wenn es mal wieder Schwierigkeiten gibt. Jeder möchte Dir Dinge abnehmen, die Dich doch so zu belasten scheinen.... kurz: Du wirst gesehen! Und nun kommt einer daher und sagt: so! Alle Deine Sorgen und Probleme sind gelöst. Du musst über nix mehr nachdenken, nichts mehr BEkümmern, nichts organisieren, nichts. Da ist nichts!

Wer bist Du dann? Wer bist Du ohne Deine Sorgen und Probleme? Würde sich noch jemand um Dich kümmern? Müsstest Du plötzlich voll belastbar sein? Mehr arbeiten? Dich mehr anstrengen? Wärst Du plötzlich einer von diesen eigentlich verhassten erfolgreichen, glücklichen Menschen? Willst Du "so einer" sein?

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