Totsicher unglücklich

Eine Anleitung

Heute erzähle ich Dir einmal ganz genau, wie Du totsicher unglücklich werden und sein kannst.
Achtung! Ist natürlich nicht ernst gemeint...

·      Sei ernst

 

·      Lächle nicht

 

·      Ordne Dich unter

 

·      Tu bitte, was alle tun

 

·      Fühl Dich stets als Opfer

 

·      Glaube alles, was Du denkst

 

·      Setz Dich regelmäßig unter Druck

 

·      Mache Dinge, die Dir nicht gefallen

 

·      Ärgere Dich über Gott und die Welt

 

·      Mache alles, um anderen zu gefallen

 

·      Halte Dich selbst für klein und schwach

 

·      Lauere auf die Anerkennung von Außen

 

·      Pflege schlechte Gedanken, vor allem über Dich

 

·      Glaube fest daran, dass Du nichts ändern kannst

 

·      Sei sicher, dass ‚erfolgreich sein’ bedeutet, viel Geld zu verdienen

 

·      Bilde Dir ein, dass jeder schlecht über Dich denkt und Dir Böses will

 

Wir leben das Leben der anderen

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie wir von unseren Ahnen (Eltern/Großeltern usw.) übernommene Werte leben und Maßstäbe anlegen, die mit uns selbst nichts zu tun haben.
Wir leben eigentlich viel zu oft das Leben anderer Leute. Die Folgen: wir fühlen uns innerlich müde, wirken kraft- und mutlos. Unsere Gedanken und Glaubensmuster wiederholen sich und halten uns in einer Endlosschleife.

Das Außen folgt dem innen

Stell Dir vor, es wäre möglich, damit aufzuhören. Sich zu befreien. Was würde das für Dich ganz konkret bedeuten? Wie würde sich das zeigen? Was würde sich dann verändern? Im Außen und im Innen?

 

 

 

Vor einiger Zeit kam eine Frau in meine Praxis, Mitte 40. Sie hatte Probleme mit Familie und Bekannten und auch am Arbeitsplatz fühlte sie sich unter den Kollegen unwohl. Sie schlief nicht mehr gut, rauchte und aß zuviel. In der festen Annahme, dass daran nur die äußeren Umstände schuld waren und sie daran nichts ändern könne, wollte sie sich von mir eigentlich „nur“ vom Rauchen befreien lassen. In intensiven Gesprächen bekam sie eine Idee davon, wer sie eigentlich ohne all ihre „Probleme“ sein könnte und wir starteten eine intensive Zusammenarbeit.

 

 

 

 

 

Ein Weg ins Glück

Es war spannend zu sehen, wie diese Frau sich veränderte. Wir haben uns mit übernommenen Wertevorstellungen auseinander gesetzt, die nie die ihren waren. Es ging um das Familiensystem und das innere Kind, das immer nur funktionieren sollte, ohne Raum für Kreativität. Sie wurde sich im Laufe der Zusammenarbeit immer mehr verschiedener Mechanismen bewusst und wurde selbstsicherer und – ich will es mal so nennen – friedlich. Mit sich im Frieden.
Und ja- sie hörte auch auf zu Rauchen! Aber das war nur ein Nebeneffekt.

 

Weil sich etwas in ihrem Inneren änderte, änderte sich auch ihre Welt im Außen. Erst ein Jahr, nachdem wir so intensiv gearbeitet hatten, hörte ich durch Facebook wieder von ihr. Sie hatte ihren Job bei einem Baustoffhändler auf Teilzeit reduziert und nebenbei eine Kreativwerkstatt eröffnet und lud mich zur Eröffnung ein. Ich traute meinen Augen kaum: nach der inneren Veränderung kam die Veränderung im Außen. Und die betraf auch ihr Aussehen. Sie sah frisch und dynamisch aus und die Augen strahlten wieder.

 

 

Was für ein schöner Weg ins Glück!

Und? Wann befreist Du Dich?


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